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Volume 6, No. 1, Art. 11 Januar 2005Durch Aktualgenese zum Selbstverstehen: Konstruktives "Recycling" von Personality Inventory ItemsRainer Diriwächter, Jaan Valsiner & Christine Sauck (USA)Zusammenfassung: Qualitative Forschung in den Sozialwissenschaften ist nicht ein neuer Trend, sondern ein realistischer (Wieder-) Einsatz von Methoden, mit denen die Passung zwischen der Qualität der erforschten Phänomene mit den von ihnen abgeleiteten Daten erreicht werden soll. Viele Methoden sind bereits für ein solches "intellektuelles Recycling" vorhanden; damit ist die De-Quantifizierung und Wiederverwendung der ursprünglichen Items mit neuen Funktionen möglich. In unserem Beitrag beschreiben wir den produktiven Gebrauch von klassischen, standardisierten Forschungsmethoden über Persönlichkeit durch deren systematische De- Quantifizierung. Das Resultat ist ein neuer Gebrauch originärer Items als bedeutungsbildende Auslöser in einer Studie zu Selbstbeobachtungsprozessen. Wir zeigen, wie der qualitative Gebrauch von ausgewählten NEO-PI-R Aussagen es ermöglicht, die spezifische Art zu ermitteln, in der Personen ihre Eigenschaften auffassen. Es wird dargestellt, wie individuell Bezüge zwischen den NEO-PI-R Aussagen und dem ganzheitlich wahrgenommenen Selbst hergestellt werden. Die Entwicklungstradition der Ganzheitspsychologie, d.h. der Gebrauch aktualgenetischer Techniken, wird kurz in ihrer Bedeutung für qualitative Forschungspraktiken zusammengefasst. Keywords: De-Quantifizierung, Aktualgenese, Persönlichkeit, Sinngestaltung, NEO-PI Dieser Artikel liegt als Volltext nur in englisch vor. Letzte Änderung: 16.11.2004 Volume 6, No. 1 Inhaltsverzeichnis [qualitative-research.net]
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