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Volume 7, No. 1, Art. 22 – Januar 2006 Wie werden die Ratschläge anderer für riskantes Entscheiden genutzt? Matt Twyman, Clare Harries & Nigel Harvey (Großbritannien) Zusammenfassung: Wir lernen oft von den Ratschlägen anderer, wie wir uns in riskanten Entscheidungssituationen verhalten sollen. Der Rückgriff auf Ratschläge und ihre Bewertung hängen von Faktoren wie der Identität des Ratgebers und der wahrgenommenen Qualität des Ratschlags ab. EARLE und CVETKOVICK (1999) haben gezeigt, dass explizierte Einschätzungen von Vertrauen in den Ratgeber mit den wahrgenommenen geteilten Werten von Ratgeber und Beratenen korrelieren. Angewendet auf das Paradigma der Risikokommunikation konnten EARLEs und CVETKOVICKs Ergebnisse in zwei Experimenten repliziert werden, in denen Teilnehmende hinsichtlich einer Reihe riskanter Aktivitäten beraten wurden. Gleichwohl korrelierte das erklärte Vertrauen in einen Ratgeber nicht mit der Häufigkeit, mit der er genutzt wurde. Dagegen wurde eine Reihe relativierender Erklärungsfaktoren gefunden, die sich auf die unterschiedliche Genauigkeit von Ratschlägen beziehen. Die Nützlichkeit von Ratgebern wurde in den expliziten verbalen Schätzungen von Vertrauen in diese Ratgeber jedoch nicht reflektiert. Keywords: Risikokommunikation, Metakognition, implizites Vertrauen, Rat Dieser Artikel liegt als Volltext nur in englisch vor. Letzte Änderung: 03.01.2006 Volume 7, No. 1 Inhaltsverzeichnis [qualitative-research.net]
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