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Volume 7, No. 1, Art. 29 – Januar 2006

Risiko, Affekt und Emotion

Jens O. Zinn (Großbritannien)

Zusammenfassung: Im theoretischen Diskurs wurde die Bedeutung von Affekten und Emotionen für Entscheidungshandeln und den Umgang mit Risiken und Unsicherheiten lange unterschätzt. Bislang dominierten Konzepte, in denen Gefühle oft einseitig als Gefahr für rationales Entscheiden verstanden werden. Ähnlich einseitig wurden im klassischen soziologischen Diskurs negative Gefühle in der Regel als Folge von sozialen Wandlungsprozessen angesehen, die eine eindeutige Erwartungsbildung beeinträchtigen würden. Neuere interdisziplinäre Forschung zeigt jedoch, dass der Zusammenhang zwischen logischem Denken, Erwartungsbildung und Emotionen weitaus komplexer ist. Der Artikel umreißt unterschiedliche theoretische Zugänge zu Emotionen in der ökonomischen, psychologischen und soziologischen Risikoforschung und stellt den Bedarf für weitere Forschung heraus.

Keywords: Risiko, Unsicherheit, Affekt, Emotion, Wirtschaftswissenschaft, Psychologie, Soziologie, Governementalität, Systemtheorie, Kultur, Risikogesellschaft, reflexive Modernisierung

Dieser Artikel liegt als Volltext nur in englisch vor.


Letzte Änderung: 03.01.2006

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© 2006 Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research
(ISSN 1438-5627)

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