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Volume 7, No. 1, Art. 8 – Januar 2006

Qualitative Methoden in der Entwicklungspsychologie: Historischer und epistemologischer Kontext

Rainer Diriwächter & Jaan Valsiner (USA)

Zusammenfassung: Methodologie ist kein mit unterschiedlichen Methoden gefüllter "Werkzeugkasten", aus dem Forschende bestimmte Methoden aufgrund persönlicher oder sozialer Präferenzen auswählen: Was wir von den ganzheitspsychologischen Traditionen des letzten Jahrhunderts gelernt haben ist, dass bei der wissenschaftlichen Untersuchung von Entwicklungsprozessen das gesamte Phänomen berücksichtigt werden muss.

Im vorliegenden Beitrag werfen wir einen Blick auf die fundamentale Ideologie, die qualitativen und quantitativen Methodologien in entwicklungsspezifischen Kontexten unterliegt. Hierbei nehmen wir auch die Bedeutung von "Entwicklung" nochmals genauer unter die Lupe, d.h. die direktionale Transformation von Ganzheiten. Neben einer kurzen geschichtlichen Übersicht über "verlorene" Entwicklungsperspektiven sprechen wir auch die Möglichkeit einer Unifikation von qualitativen und quantitativen Methoden an.

Letztendlich hoffen wir zu verdeutlichen, dass Methodologie Teil eines epistemologischen Prozesses ist. Methodologie kann dabei die empirische Realität im Prozess der Wissenskonstruktion auf-, aber ebenso leicht verdecken. Die Koordination der verschiedenen Perspektiven hängt schlussendlich vom Verständnis des Phänomens sowie von der genauen Forschungsfrage ab.

Keywords: Entwicklung, Mikrogenese, Aktualgenese, Ganzheitspsychologie, qualitative and quantitative Methodologie, strukturelle Transformation, Phänomen

Dieser Artikel liegt als Volltext nur in englisch vor.


Letzte Änderung: 19.11.2005

Volume 7, No. 1   Inhaltsverzeichnis

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(ISSN 1438-5627)

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