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Volume 8, No. 1, Art. 23 – Januar 2007 Liebe und Familie: Gespräche schwedischer Männer und Frauen zum Übergang in die Elternschaft Disa Bergnéhr (Schweden) Zusammenfassung: Die hier vorgestellte Studie beschäftigt sich mir der Frage, wie junge Erwachsene in Schweden miteinander über Liebesbeziehungen und über den Übergang in die Elternschaft reden. Es wird vorgeschlagen, dass in Partnerschaften vor der Entscheidung für ein Kind sorgfältig über die eigene Beziehung nachgedacht wird, auch weil für diese Entscheidung teilweise widersprüchliche Ansprüche und Erfahrungen eine Rolle spielen, was Stress und Ängste hervorrufen kann. So ist ein Kind in einer Kernfamilie großzuziehen ein sehr prominentes Ideal, mit dem sich diese Studie beschäftigt. Dem entgegen steht die Annahme, dass intime Liebesbeziehungen im Laufe der Zeit verblassen. Diskurse hierüber verlaufen widersprüchlich und führen zu einem Dilemma im Prozess der Familienbildung. Einige finden insbesondere die Gefahr des Scheiterns der elterlichen Beziehung – teils infolge eigener Erfahrungen mit alleinerziehenden Eltern – besonders beängstigend. Im Rahmen der eigenen Studie wurden Fokusgruppen mit Männern und Frauen zwischen 24 und 39 Jahren durchgeführt. Die Beteiligten kamen aus unterschiedlichen Bildungs- und Beschäftigungskontexten und aus verschiedenen geographischen Regionen; einige waren bereits Eltern, andere nicht. Die so erhobenen Daten wurden diskursanalytisch ausgewertet, wobei zu Liebe und Intimität in der zeitgenössischen westlichen Welt vor allem Theoriebezüge von Anthony GIDDENS, Zygmunt BAUMAN und Ulrich BECK und Elisabeth BECK-GERNSHEIM in die Diskussion der Ergebnisse eingegangen sind. Keywords: Liebe, Familie, Elternschaft, Scheitern von Beziehungen, Fokusgruppen, Diskursanalyse Dieser Artikel liegt als Volltext nur in englisch vor. Letzte Änderung: 19.12.2006 Volume 8, No. 1 Inhaltsverzeichnis [qualitative-research.net]
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