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Volume 4, No. 2 – Mai 2003

Hineinwachsen und Dazugehören: Das Erlernen qualitativer Forschung durch "Legitimate Peripheral Participation"

Stuart Lee & Wolff-Michael Roth (Kanada)

Zusammenfassung: "Sozial akzeptierte Teilnahme-am-Rande" ("Legitimate peripheral participation", LPP) bezieht sich auf das Lernen eines Individuums, das in gesellschaftlich vermittelte Tätigkeit engagiert ist. Wir berichten über unseren Versuch, diese "sozial akzeptierte Teilnahme-am-Rande" (LPP) als einen doppelten normativen Rahmen zu benutzen, um damit zwei Phänomene zu beschreiben: (a) ein Doktorstudium und das Ringen beider Autoren, ihre Identitäten als Student und Doktorvater zu (re-) produzieren; und (b) eine Methode zur Erforschung von Umweltschützer(inne)n. Im Zentrum des Artikels steht die Frage nach der (Re-) Produktion von Identität, während ein Doktorand Mitglied zweier Wissensgemeinden wird – die der (qualitativ) Forschenden und die der Erforschten (hier: Umweltschützer[innen]). Wir konzeptualisieren dieses Ringen eher als transformierenden denn als destruktiven Prozess, und wir behaupten, dass der hier gezeigte besondere Stil der Graduiertenausbildung ein methodologisch folgerichtiger und berechtigter Weg ist, eine Promotion anzugehen. In der Darstellung bedienen wir uns individueller und gemeinsamer Ausdruckweisen, um eine literarische Struktur zu gestalten, die in einem reflexiven Verhältnis zu dem behandelten Inhalt steht.

Keywords: Sozial akzeptierte Teilnahme-am-Rande, Legitimate Peripheral Participation, Lernen, Subjektivität, Identität, Konflikt

Dieser Artikel liegt als Volltext nur in englisch vor.


Letzte Änderung: 30.05.2003

Volume 4, No. 2   Inhaltsverzeichnis

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(ISSN 1438-5627)

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