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Volume 6, No. 2, Art. 20 – Mai 2005

Rezension zu:

Michael D. Myers & David Avison (Hrsg.) (2002). Qualitative Research in Information Systems

Jaan Valsiner (USA)

Zusammenfassung: Das Buch ist eine Sammlung von zwölf Artikeln, die zwischen 1983 und 1996 in diversen Management-Fachzeitschriften veröffentlicht wurden. Ein Vorwort des Herausgebers ist vorangestellt. Das Werk vermittelt auch jenen Leser(inne)n, die mit Organisationspsychologie nicht vertraut sind, einen Überblick über die verschiedenen Denkrichtungen, die sich seit der Erfindung des magischen Begriffs "Informationssysteme" in den 1960er Jahren entwickelt haben. Es zeigt die Viabilität qualitativer Methodologie im Studium von Untersuchungen, die ein hohes Maß an sozialer Komplexität zum Gegenstand erfordern. Anhand der Ideen und Erfahrungen, die in Qualitative Research in Information Systems expliziert werden, führe ich aus, dass und warum die Gegenüberstellung von qualitativen und quantitativen Methoden als sich gegenseitig ausschließenden Forschungsansätzen irreführend ist. Statt dessen schlage ich die qualitative Erforschung systematisch organisierter Einzelfälle – also eher eine Methodologie als Methodik – als sinnvolle Denkrichtung jeglichen methodologischen Denkens vor.

Keywords: Organisationen, systemische Analyse, idiographische Wissenschaft

Dieser Artikel liegt als Volltext nur in Englisch vor.


Letzte Änderung: 26.05.2005

Volume 6, No. 2   Inhaltsverzeichnis

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© 2005 Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research
(ISSN 1438-5627)

Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft