English
Español
Home Über FQS Rubriken Service Beitrags-Einreichung FAQ Presse + Werbung
Suche Druckansicht
Themenbände
Debatten
Rezensionen
Interviews
Tagungen
Links
 

Volume 2, No. 3 – September 2001

Ein narrativ-entwicklungspsychologischer Ansatz zur Untersuchung früher Emotionen

Andréa P.F. Pantoja (USA)

Zusammenfassung: Innerhalb der letzten Jahrzehnte wurde dem Begriff der Narration eine große Aufmerksamkeit zuteil, gefolgt von der Entwicklung unterschiedlicher narrationsanalytischer Modelle, so dass teilweise bereits von einer "narratological renaissance" (e.g., CURRIE, 1998; HERMAN, 1999) die Rede ist.

Versuche, diese Modelle im Feld der frühen Kindheitsentwicklung anzuwenden, scheinen allerdings bisher beschwerlich. Dies gilt insbesondere für die Nutzung des Konzeptes der Narration (als theoretischer Rahmen und als methodische Strategie) im Rahmen von Untersuchungen zu psychologischen Prozessen, die dem Spracherwerb vorausgehen.

Mit dem vorliegenden Beitrag soll ein systematischer Ansatz zur frühen Emotionsgenese vorgestellt werden, der narrationsanalytischen Konzepten verpflichtet ist. Hierzu wird zunächst kurz die relevante Literatur diskutiert und dann mit dem hier vertretenen narrativ-entwicklungspsychologischen Ansatz in Verbindung gesetzt. Dieser Ansatz geht davon aus, dass Narrationen und Persönlichkeitsentwicklung unauflösbar miteinander verbunden sind, und dass Narrationen im Lebenslauf sukzessive aus dem Kommunikationsgeschehen gebildet werden. Anschließend werden narrationsanalytische Verfahrensschritte vorgestellt, die von der Autorin im Rahmen einer Untersuchung zur Emotionsgenese in Eltern-Baby-Beziehungen entwickelt wurden. Es wird gezeigt, dass der beschriebene narrativ-entwicklungspsychologische Ansatz eine konzeptuell fundierte qualitative Forschungsstrategie bereithält, um auf einer mikroanalytischen Ebene Prozesse der Emotionsentwicklung und die diesen inhärente Genese von Narrationen zu untersuchen.

Keywords: Narration, Narrationsanalyse, Entwicklung, Emotion, Eltern-Kind-Beziehungen, Mikrogenese, qualitative Methodologie, Kindheitsentwicklung

Dieser Artikel liegt als Volltext nur in englisch vor.


Letzte Änderung: 30.01.2003

Volume 2, No. 3   Inhaltsverzeichnis

[qualitative-research.net] [Home] [Über FQS] [Rubriken] [Service] [Beitragseinreichung]
[FAQ] [Presse + Werbung] [Suche] [Newsletter] [Impressum]

© 2001 Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research
(ISSN 1438-5627)

Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft