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Volume 3, No. 3 – September 2002

Forschung als interagierende dialogische Prozesse: Auswirkungen für das Konzept der Reflexivität

Glenda M. Russell & Nancy H. Kelly (USA)

Zusammenfassung: Das Verständnis von Forschung innerhalb eines postmodernen Rahmens eröffnet eine Arena, in der Subjektivität vorausgesetzt und geschätzt wird. Es wird möglich, sich damit zu beschäftigen, wie Subjektivität (von Forschenden und Forschungsteilnehmenden) und Intersubjektivität (zwischen/unter Forschenden und zwischen Forschenden und Teilnehmenden) den Forschungsprozess anreichern kann.

In diesem Beitrag untersuchen wir ein solches Modell: das Verständnis von qualitativer Forschung als einer verbundenen und sich gegenseitig beeinflussenden Folge von dialogischen Prozessen. Ein dialogisches Modell ermöglicht es, jeden wesentlichen Aspekt eines Forschungsprogramms daraufhin zu betrachten, dass ihm – was wir für wünschenswert erachten – das Entstehen synergistischer Kommunikation zwischen den Teilnehmenden innewohnt. Da dieser Ansatz sich auf die Ideen dialogischer Kommunikation stützt, geht er per se von der Reflexivität einer jeden kommunizierenden Person, also jeder/jedes einzelnen Forschenden und jeder/jedes einzelnen Teilnehmenden, aus. Ebenfalls verdeutlicht wird der reflexive Wert, der erwächst, wenn Forschung in einem Forschungsteam durchgeführt wird, und die Rolle von Reflexivität wird für jeden Schritt der Forschungsbemühungen untersucht: angefangen von der Formulierung der Fragestellung, über die Informationssammlung und das Analysieren von Informationen bis hin zur Zusammenarbeit mit anderen Forschenden und der "Rückgabe" der Forschungserträge an die Teilnehmenden. Wir diskutieren die Zentralität von Reflexivität für jeden dieser Schritte, verdeutlicht an eigenen Forschungsbeispielen und an den Erfahrungen anderer Forschender.

Keywords: Reflexivität, Dialog, Forschungsteam, politische Auswirkungen

Dieser Artikel liegt als Volltext nur in englisch vor.


Letzte Änderung: 30.01.2003

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(ISSN 1438-5627)

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