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Volume 7, No. 3, Art. 13 – Mai 2006

"Aber das Interessante an der Geschichte ist, wie und warum Menschen migrieren"

Ronit Lentin und Hassan Bousetta im Gespräch mit Carla De Tona

Zusammenfassung: Die Rezeption qualitativer Methodologien in der Migrationsforschung und ihre Anwendung verleiht der alten Frage nach der Rolle und der sozialen Lage der Forschenden sowie ihrer Bedeutung im Forschungsprozess neues Gewicht. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die selbst Zuwanderung erfahren haben und/oder Mitglied einer Minorität sind, sind auf besonders interessante Weise in den qualitativen Forschungsprozess "involviert". Auf der Grundlage ihrer eigenen Forschungserfahrung und -position als Zuwanderer/Minderheiten-Forscher wurden Ronit LENTIN und Hassan BOUSETTA über die theoretischen und methodischen Implikationen der Reflektion eben dieser Stellung befragt. Der Fokus des Interviews liegt dabei auf der Möglichkeit, durch den reflexiven Umgang mit der Positionalität der Forschenden asymmetrische Machtverhältnisse in der Interviewsituation aufzubrechen. In besonderer Weise gewinnt die Rolle des Geschlechts in der Diskussion an Bedeutung.

Keywords: qualitative Forschung, Zuwanderer/Minderheiten-Forscher, Reflexivität, Macht, Feldforschung, Geschlecht, Erzählen

Dieser Artikel liegt als Volltext nur in englisch vor.


Letzte Änderung: 25.05.2006

Volume 7, No. 3   Inhaltsverzeichnis

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(ISSN 1438-5627)

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