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Volume 3, No. 4 November 2002Rezension zu:Michael V. Angrosino (1998). Opportunity House: Ethnographic Stories of Mental RetardationClaudia L. Moreno (USA)Zusammenfassung: Dieses Buch gibt eine Zusammenfassung von ANGROSINOs zwanzigjährigen Erfahrungen mit Forschung und sozialem Dienst in einer gemeinnützigen Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung. In der Einleitung wird ein lehrreicher Überblick zu Oral History, teilnehmender Beobachtung und zu kulturellen Erzählungen gegeben. In den folgenden Kapiteln werden das Leben, die Lebenswirklichkeiten und die alltäglichen Erfahrungen von geistig behinderten Menschen dargestellt. Der Autor trägt mit seinem Versuch, diese Menschen sowohl aus einer Insider- als auch aus einer Outsider-Perspektive zu beschreiben dazu bei, sie in ihrer Menschlichkeit, mit ihren Gefühlen und Problemen zu verstehen. ANGROSINO verleiht mit diesem Buch einem zum Schweigen gebrachten Bevölkerungsteil eine Stimme, indem er in der Geschichte, die er erzählt, kreative Fiktionen nutzt und die Identität derjenigen schützt, die gehört werden wollen die Menschen mit geistiger Behinderung. Keywords: geistige Behinderung, reflexive Ethnografie, Entwicklungsbehinderung, kreative Fiktion Dieser Artikel liegt als Volltext nur in Englisch vor. Letzte Änderung: 30.01.2003 Volume 3, No. 4 Inhaltsverzeichnis [qualitative-research.net]
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