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FQS-Newsletter November 2006 Liebe Kolleginnen & Kollegen, im Folgenden erhalten Sie Informationen über neue Veröffentlichungen in FQS und einige weitere Hinweise:
Herzliche Grüße, Katja Mruck A) NEUE VERÖFFENTLICHUNGEN IN FQS 1. Aus früheren FQS-Ausgaben, nun zusätzlich in weiteren Sprachen verfügbar Durch die Unterstützung unseres Lesers, David López, ist ein weiterer Beitrag – ursprünglich in FQS 6(2) in Englisch veröffentlicht – nun auch in spanischer Sprache verfügbar: Participant Observation as a Data Collection Method La observación participante como método de recolección de datos 2. Im November 2006 Lisa Cone (USA): Resilience in Russian Immigrant Stories: An Alternative to Deficiency Models. Review Essay: Dennis Shasha
& Marina Shron (2002). Red Blues: Voices from the Last Wave of Russian Immigrants Elke Fein (Deutschland) & Marie-laure Florea (Frankreich): Innen und Außen in Wissenssoziologie und Diskursanalyse. Tagungsessay:
Diskursanalyse in Deutschland und Frankreich: Aktuelle Tendenzen in den Sprach- und Sozialwissenschaften Aldo Merlino & Alejandra Martínez (Argentinien): Integración de métodos cualitativos y cuantitativos: Construyendo e interpretando
clusters a partir de la teoría fundamentada y el análisis del discurso [Die Integration qualitativer und quantitativer Methoden:
Grounded Theory, Diskursanalyse und Clusteranalyse] Viera Pirker (Deutschland): Review, Angela Kaupp (2005). Junge Frauen erzählen ihre Glaubensgeschichte. Eine qualitativ-empirische
Studie zur Rekonstruktion der narrativen religiösen Identität katholischer junger Frauen Elisabeth Rangosch-Schneck (Deutschland): "Da ist meistens so viel ungesprochen im Hinterkopf drin ..." – Erfahrungen mit
der Repertory-Grid-Technik als qualitativ-heuristischem Forschungskonzept am Beispiel der Explizierung von "Elternbildern"
bei Lehrpersonen B) IN EIGENER SACHE: BUNDESWEITE ONLINE-INFORMATIONSPLATTFORM ZUM THEMA OPEN ACCESS Seit September 2006 fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft die Erstellung einer bundesweiten Informationsplattform zu Open Access, die kooperativ von den Universitäten Bielefeld, Göttingen, Konstanz und der Freien Universität Berlin betrieben wird, unterstützt durch die Deutsche Initiative für Netzwerkinformation (DINI). Durch die Plattform sollen Wissenschaftler(innen), deren Fachverbände, Universitätsleitungen sowie die interessierte Öffentlichkeit umfassend über Ziele und Einsatz von Open Access informiert und mit praxisnahen Handreichungen bei der konkreten Umsetzung unterstützt werden. Unter Open-Access-Publikationen versteht man weltweit frei zugängliche wissenschaftliche Veröffentlichungen im Internet. Ziel der Open-Access-Bewegung ist eine stärkere Nutzung dieser Publikationsform, um so die Verbreitung und Nutzung wissenschaftlichen Wissens zu maximieren. Die Rezeption von Open-Access-Publikationen ist in der Regel, wie neuere Studien zeigen (http://opcit.eprints.org/oacitation-biblio.html), schon heute um ein Vielfaches höher als bei traditionell kostenpflichtigen Veröffentlichungen. Dies bedeutet für die einzelnen Autorinnen und Autoren, aber auch für deren Institutionen eine nachweisbar bessere "Sichtbarkeit" in der internationalen Scientific Community. Die Unterzeichnung der "Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen" (http://oa.mpg.de/openaccess-berlin/signatories.html) durch zahlreiche nationale und internationale Wissenschafts- und Fördereinrichtungen und eine wachsende Zahl an Universitäten unterstreicht die gesamtwissenschaftspolitische Bedeutung von Open Access. Eine Umfrage der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Erfahrung von Autorinnen und Autoren mit Open Access (http://www.dfg.de/dfg_...) zeigt zwar eine noch geringe Nutzung von Open-Access-Publikationsmöglichkeiten, doch eine grosse Bereitschaft zur aktiven Förderung des Open Access in Deutschland. Deshalb fordert die DFG als Mit-Unterzeichner der "Berliner Erklärung" – wie viele andere nationale Fördereinrichtungen – alle Projektnehmer explizit zur Veröffentlichung in referierten Open-Access-Zeitschriften oder zum Verfügbarmachen von digitalen Kopien auf Open-Access-Servern auf. Informationen zu Open Access fanden sich bisher lediglich unkoordiniert erstellt und zum Teil weit verstreut im Internet beziehungsweise waren vom persönlichen Engagement Einzelner vor Ort abhängig. Diese Tatsache ist mit verantwortlich für die Diskrepanz zwischen der wachsenden internationalen Bedeutung von Open Access einerseits und der vergleichsweise geringen Bekanntheit und Praxis bei den deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern andererseits. Das Ziel der neuen Open-Access-Informationsplattform ist es, dieser Entwicklung in Deutschland entgegenzuwirken. Das Angebot richtet sich in erster Linie an wissenschaftliche Autorinnen und Autoren, Hochschulleitungen und Fachgesellschaften. Derzeitige Informations- und Nutzungsdefizite in der deutschen Hochschullandschaft sollen durch die zielgruppenspezifische Aufbereitung relevanter Informationen zu Open Access ausgeräumt werden. Schwerpunkte der Informationsplattform sollen zudem konkrete Handlungsempfehlungen und Argumentationshilfen sowie die Vermittlung und der Austausch von praktischen Erfahrungen sowie Materialien zu Open Access sein. C) VON UNSEREN PARTNERN Die Graduate School of Social Sciences der Universität Bermen wird das Graduate Spring Seminar in Methodology (GSSM) im März 2007 bereits zum fünften Mal durchführen. Das Seminar bietet vor allem Doktorand(inn)en, die am Beginn ihrer Dissertation stehen, eine methodologische Orientierung und eine individuelle Beratung in Bezug auf das Dissertationsdesign. Um auch nicht deutschsprechenden Doktorand(inn)en die Teilnahme zu ermöglichen, wird die erste Seminarwoche in englische Sprache durchgeführt. http://www.gsss.uni-bremen.de/index.php?site=news_and_events_workshops_gssm_2007 D) HINWEISE AUF VERANSTALTUNGEN 16.-18. Februar, Bildungszentrum Erkner, Berlin 24. Februar -1. März, Ruhr-Universität Bochum 15.-16. März, Universität Basel 24.-25. März, Shanghai, China 13.-14. April, Vila Nova de Sto Andre, Portugal 18.-20. April, Royal Holloway, University of London, UK 3.-16. Juni, Rovereto, Italien 3.-5. September, PJ Hilton, Malaysien 3.-6. September, Glasgow, Schottland Weitere Tagungshinweise finden Sie unter http://www.qualitative-research.net/fqs/conferences/conferences-coming-d.htm bzw. http://www.qualitative-research.net/fqs/conferences/conferences-coming-e.htm. E) LINKS Jobangebote ethnographische Forschung: Swiss-based SolutionSync GmbH, an internationally recognized consumer research firm
that helps companies create meaningful ideas, designs and experiences that consumers and customers crave, has an opening for
ethnographic researchers. The positions are based in Switzerland and Germany. Qualitative Methods in Psychology Section, British Psychological Association IMISCOE/HERMES Training Messenger: Informationsplattform rund um Migrations- und Ethnizitätsstudien Neuer "Thematic Guide on Youth Culture", ESDS Qualidata CAQDAS Networking Project: Updates and neue Workshops Jennifer Howard: Oral History Under Review, Chronicle of Higfher Education, 10. November Report "Social Sciences in Europe", neue Auflage European Education Policy Network: Gateway to Research into European Policy on Education Foucault versus Chomsky, Live-Devatte auf youtube Praat version 4.5 ("Doing Phonetics by Computer) F) OPEN ACCESS NEWS November SPARC Open Access Newsletter Online Access to Research in the Environment Neue Open-Access-Dokumentenserver:
Tagungen 11.-14. Juni, Stockholm, Schweden 11.-13. Juli, Vancouver, Kanada Präsentationen und eine "National Open Access Policy for Developing Countries", hervorgegangen aus dem Workshop zu "Electronic
Publishing and Open Access", Texte Wissensmanagement Special 1/2006, Lemmens Verlag Bonn, zum Thema Armbruster, Chris (2006): Cyberscience and the Knowledge-based Economy, Open Access and Trade Publishing: From Contradiction
to Compatibility with Nonexclusive Copyright Licensing Harnad, Stevan (2006): Promoting Open Access to Research, The Hindu, Online edition of India's National Newspaper, 1. November Harnad, Stevan (2006): Research Journals Are Already Just Quality Controllers and Certifiers: So What Are "Overlay Journals"? Harris, Siân (2006): Open Access Helps When Disciplines Overlap. Interview mit Mark Cassar, AIP zu "open access, new technologies
and why a physics publisher is interested in biology" Helms, Ina (2006): Die neue Offenheit des Wissens, MaxPlanckForschung, 3, 26-31 Journals/Newsletters Directory of Open Access Journals CEU Political Science Journal. The Graduate Student Review, 4 Chinese Medicine, neu ephemera: theory & politics in organization, 6(3) First Monday, 11(11) Living Reviews in European Governance, neu M/C – Media and Culture, 9(5) MedienPädagogik, 13 Querelles-Net, Rezensionszeitschrift für Frauen- und Geschlechterforschung, 20 sehepunkte. Rezensionsjournal für die Geschichtswissenschaften, 6(11) Studies in Language and Capitalism, neu Surveillance & Society, 4(1/2) Letzte Änderung: 30.07.2007 Volume 9, No. 1 Inhaltsverzeichnis [qualitative-research.net]
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