Kleine Kinder – große Datenmengen. Möglichkeiten der Verbindung von qualitativen und quantitativen Methoden zur Analyse von Selbstaussagen
DOI:
https://doi.org/10.17169/fqs-1.2.1085Schlagworte:
Projektevaluation, Selbstbild, Selbstwertgefühl, Selbstaussagen, Gesundheitsförderung, Grundschulkinder, Längsschnittuntersuchung, qualitative Inhaltsanalyse, Interkoderreliabilität, Kappa-KoeffizientenAbstract
Die Evaluierung eines mehrjährigen Gesundheitsförderprogramms für Grundschulkinder führte zu zwei Problemen. Erstens mußten qualitative Instrumente für eine Population (5-10jährige Kinder), für die standardisierte Verfahren schlecht geeignet sind, entwickelt werden. Das Programm wurde in insgesamt 20 Schulklassen erprobt und längsschnittlich wurden verbale und bildgestützte Daten erhoben. So entstand zweitens über einen Zeitraum von fast vier Jahren eine riesige qualitative Datenmenge. Deshalb wurden Verfahren entwickelt, um diese qualitativen Daten quantitativ überschaubar auszuwerten. Zudem mußte berücksichtigt werden, daß die qualitativen Analyse-Kategorien im Laufe der Zeit selbst eine Weiterentwicklung (Differenzierung) erfuhren. Zum Zwecke der längsschnittlichen Vergleichbarkeit mußten frühere Kodierungen dem jeweils überarbeiteten Kategorienschema angepaßt werden. Insgesamt gesehen konnte eine gleichbleibende Güte der qualitativen Analysen sichergestellt werden. Darüber hinaus ergab die quantitative Auswertung Hinweise auf mögliche Verbesserungen des Kategorienschemas. Der Beitrag stellt diese Verfahren und die Produktivität ihres Einsatzes im Rahmen der Evaluierung des Förderprogramms dar. URN: urn:nbn:de:0114-fqs0002165Downloads
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