Qualitative Forschung in sich verändernden epistemischen Kontexten. Das Beispiel einer kleinen sozialwissenschaftlichen Gemeinschaft
DOI:
https://doi.org/10.17169/fqs-6.3.14Schlagworte:
Post-Positivismus, Mode-2-Wissensproduktion, halbstrukturierte Interviews, Triangulation, Soziologie, SozialarbeitAbstract
Die Tatsache, dass qualitative Ansätze immer mehr Bedeutung gewinnen, kann als eine Folge des Wandels von epistemischen und institutionellen Faktoren erklärt werden. Wir können mittlerweile von einer "post-positivistischen" Epoche reden, in der die Forschungsanlagen immer komplexer und umfassender werden müssen. Aus der Analyse der Entwicklung und des Standes qualitativer Forschung in einer kleinen Forschungsgemeinschaft können zwei Folgerungen gezogen werden: Zum einen hat die Anziehungskraft und der Nutzen qualitativer Forschung in den letzten zehn Jahren deutlich zugenommen; zum anderen ist ihr institutioneller Status (hinsichtlich der akademischen Ausbildung) noch immer sehr schwach. Es zeigt sich, dass der wichtigste Schritt in Richtung auf eine post-positivistische Epoche im Rahmen von internationalen Forschungsprojekten gemacht wurde, an denen slowenische Sozialwissenschaftler(innen) beteiligt waren. URN: urn:nbn:de:0114-fqs0503400Downloads
Keine Nutzungsdaten vorhanden.
Downloads
Veröffentlicht
2005-09-30
Zitationsvorschlag
Adam, F., & Podmenik, D. (2005). Qualitative Forschung in sich verändernden epistemischen Kontexten. Das Beispiel einer kleinen sozialwissenschaftlichen Gemeinschaft. Forum Qualitative Sozialforschung Forum: Qualitative Social Research, 6(3). https://doi.org/10.17169/fqs-6.3.14
Ausgabe
Rubrik
Nationaler Überblick: Qualitative Methoden in verschiedenen europäischen Ländern und im Vergleich
Lizenz
Copyright (c) 2005 Frane Adam, Darka Podmenik

Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0 International.