Forschungsfantasien zur Überwindung von Dilemmata bei der Beteiligung junger Menschen in "kritisch-partizipativen Studien"
DOI:
https://doi.org/10.17169/fqs-13.1.1788Schlagworte:
partizipative Forschung, kritische Sozialstudien, Feldstrategien, Transgression von Macht, Post-NeoliberalismusAbstract
er Artikel gründet auf der Reflexion von qualitativen Studien, die wir in Großbritannien und den USA durchgeführt und in deren Verlauf wir mit jungen Menschen in partizipativer Weise zusammengearbeitet haben. Die Projekte waren dem Anspruch verpflichtet, durch den Prozess und die Resultate der Forschung einen "Unterschied" in deren Leben zu machen. Wichtig bei der Umsetzung war die Förderung partizipativen Engagements, um sowohl das Verstehen auf individueller Seite zu verbessern als auch politische Veränderungen zu bewirken. Wir diskutieren in unserem Beitrag sowohl die Umsetzung dieser Anliegen als auch die Praxisdilemmata, die bei der Anwendung von kritischen Untersuchungsstrategien in den drei Forschungsprojekten aufgetreten sind. In allen drei Studien waren die jungen Menschen mit einer ganzen Breite an sozialen Benachteiligungen und Lebensschwierigkeiten konfrontiert. Dabei stand die Forschungsperspektive jenem Positivismus kritisch entgegen, der in der Methodendiskussion gegenwärtig eine Neubelebung erfährt. Insbesondere in der Drittmittelförderung erfahren positivistische Studiendesigns eine Bevorzugung. Darin spiegelt sich im Sinne von FOUCAULT jene herrschende Mentalität, die als "Ära des Post-Neoliberalismus" einer kritisch-emanzipatorischen Forschung im Wege steht.
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Copyright (c) 2012 Audrey M. Dentith, Lynda Measor, Michael P. O'Malley

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