Was soll ich zeichnen? Ein sozio-politischer kanadischer Kommentar zu Body Mapping und qualitativer Forschung
DOI:
https://doi.org/10.17169/fqs-21.2.3242Schlagworte:
Body Mapping, visuelle Datenanalyse, kunstbasierte Forschung, Aufmerksamkeit, qualitative Methoden, EthikAbstract
Es gibt nur wenig Literatur zu Body Mapping als Methode zum Verstehen aufmerksamer Praxis und noch weniger Beispiele, wenn es darum geht zu veranschaulichen, wie dieser Forschungsansatz umgesetzt werden kann. In diesem Beitrag zeigen wir, wie Body Mapping in einer qualitativen Study genutzt wurde, um mütterliche Aufmerksamkeitspraktiken zu erforschen. Wir präsentieren hierfür einen neuen Ansatz, bei dem wir Aufmerksamkeitstechniken und SOLOMONs Body Mapping miteinander verbunden haben. Um unsere Erfahrung zu illustrieren, geben wir 1. einen Überblick über Body Mapping als Methode und befassen uns 2. mit praktischen Problemen, denen wir beim Einsatz des Verfahrens begegnet sind a) mit Blick auf ethische Fragen, b) im Rahmen der Analyse und c) hinsichtlich der Verortung von Body Mapping innerhalb der Sozialforschung. Wir zeigen, dass Body Mapping ein Vergnügen und eine expressive Erfahrung sein, aber auch Forschende und Teilnehmende überfordern kann, insbesondere wenn sie keine Vorerfahrungen haben. Wir hoffen, Vertrauen aufzubauen und Einsichten in den Verlauf von Body-Mapping-Projekten zu gewähren, u.a. dazu, wie Fragen für Sessions generiert und welche Schritte im Analyseprozess bedacht werden sollten.
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